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Das Papierbohren ist ein Verfahren um große Mengen an Papier in Form von losen Blatt-Sammlungen oder gebundenen Broschüren mit Löchern zu versehen. Im Gegensatz zum Stanzen kann der Papierbohrer nicht nur wenige sondern einen ganzen Stapel Papier in einem Arbeitsschritt verarbeiten. Die entstehenden Löcher dienen zumeist der Aufbewahrung und Befestigung, selten kommt ein Papierbohrer wegen dekorativen Zwecken zum Einsatz.
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Wachspapier Streifen PREMIUM, Format ca. 296 x 65 mm, für ein langes Leben Ihres Papierbohrers
Bohrpappe A4, schwarz
Bohrpappe DIN A4, 208 x 297 mm, schwarz

Geeignete Produkte und Materialien für den Papierbohrer

Papierbohrer können (stapelweise) dünnes Material wie Papier, Karton, Folien, Leder und vieles mehr verarbeiten. Die gängigsten Anwendungen sind das Bohren von verschiedenen Abheftlochungen für Ordner und Ringbücher, Lose-Blatt-Sammlungen aber auch Lochreihen für Drahtkammbindungen oder Etiketten zum Anhängen. Schreibblöcke oder Ringbucheinlagen zählen neben Katalogen und Bedienungsanleitungen zu den gängigsten Produkten, die mit einem Papierbohrer verarbeitet werden.

Technik des Papierbohrens

Um Papierstapel mit Löchern zu versehen, wird der Papierbohrer in eine Bohrmaschine (angetriebene Spindel) geklemmt und anschließend durch das Papier gefahren. Papierbohrer werden mit unterschiedlichen Lochdurchmessern, Beschichtungen und Nutzlängen angeboten. Das SPRINTIS Sortiment umfasst für diese Bohrer einen Lochdurchmesser von 2 bis 20 mm sowie Nutzlängen von 24 bis 60 mm.

Funktionsweise eines Papierbohrers

Der Papierbohrer ist ein Hohlbohrer, da das zerkleinerte Bohrgut in dem zylinderförmigen Stumpf verbleibt. Hinter dem Schaft des Papierbohrers befindet sich eine Öffnung in der Spindel, aus der das Bohrgut nach außen geführt werden kann. Aufgrund des zu verarbeitenden Materials arbeitet der Bohrer trocken. Im Dauereinsatz hat sich Wachspapier zum Schmieren bewährt. Bohrpappe schützt den Untergrund vor Kratzern und Löchern und verhindert das Abstumpfen den Bohrers.

Zu verarbeitende Materialien für den Papierbohrer

Papierbohrer bohren kreisrunde Löcher ab 2 mm Durchmesser in flächiges, dünnes und in der Regel gestapeltes Material, wie zum Beispiel Papier, Kunststoff- oder Metallfolie, Leder, Stoff oder Gummi. Diese eigenen sich im Anschluss etwa auch für den Gebrauch von Ösen. Papierbohrer gibt es in unterschiedlichen Qualitäten. Die Standardausführung eignet sich für Offset-, Kopier- und Recycling Papier neben Karton, Pappe als auch Textilien. Bohrer mit Gleitschicht sind optimal für verschiedene Papiersorten wie etwa gestrichenen Papiere, nebst Offset- und Kopierpapier, Kunststoff-Folien (Weich-PVC, PE) sowie Textilien und Gummi geeignet. Papierbohrer, mit Titan veredelt, können sämtliche zu verarbeitenden Materialien von Standard und Gleitschichtbohrern bearbeiten, ergänzt um Alufolie, Leder sowie Durchschlagpapier.

Papierbohrer mit unterschiedlichen Durchmessern und Nutzlängen | Wachspapier

Papierbohrer Eigenschaften
Standard Gleitschicht Titan
Offset- und Kopierpapier ✓✓
Recyclingpapier ✓✓
Gestrichenes Papier ✓✓✓
Durchschlagpapier ✓✓✓
Karton / Pappe ✓✓
Kunststoff-Folie (Weich-PVC, PE) ✓✓
Alufolie ✓✓
Textilien* ✓* ✓* ✓*
Gummi* ✓* ✓*
Leder* ✓*

* Textilien, Gummi, Leder sind schwer zu bearbeitende Materialien und erfodern unter Umständen Sonderanschliffe und spezielle Bohrgeometrien.
Wir beraten Sie hierzu gerne.
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